Hartloff: Joachim Neander – ein Journalist von Format

Veröffentlicht am 26.06.2009 in Allgemein

Am 20. Juni 2009 verstarb der langjährige landespolitische Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“ Joachim Neander im Alter von 85 Jahren in Nieder-Roden (Rodgau).

Nach 20 Jahren im Frankfurter Redaktionsbüro, wurde er 1965 Redaktionschef der „Welt am Sonntag“ und war dann ab 1978 Chefkorrespondent Inland der „Welt“. In seinen letzten Berufsjahren widmete er sich als Korrespondent, unter anderem für Rheinland-Pfalz, der Medienpolitik und dem Thema Wein.

Joachim Neander hat die letzten Jahre der alten Bundesrepublik in Bonn kenntnisreich begleitet. Er kannte alle Politiker dieser Zeit, die ihn schätzten und die er in vielen sehr beachteten und geachteten Porträts festhielt. 1985 erhielt Neander den Theodor-Wolff-Preis. Für sein Lebenswerk wurde er 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

„Joachim Neander war ein herausragender Journalist der alten Schule: kenntnisreich in der Sache, fair in der Recherche und klar im Urteil. Wir hätten gerne mehr solcher Persönlichkeiten – auch heute“, so Jochen Hartloff, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

 

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Gustav Herzog. Aus dem Zellertal.

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